Kontinuierliches Monitoring: Nicht wirklich konstant, aber etwas automatisiert

Transparenz ist ein wichtiges Sicherheitselement in jeder Netzwerkumgebung. Ohne sie würden IT-Teams im Dunkeln tappen und könnten erst reagieren, wenn ihre Schwachstellen ausgenutzt werden. Glücklicherweise verleihen Monitoringlösungen Unternehmen die Möglichkeit, proaktiv Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen. Durch eine Kombination von konstantem, automatisiertem und kontinuierlichem Monitoring können sie jederzeit ein waches Auge auf wichtige Systeme und Steuerelemente haben, die das digitale Rückgrat moderner Unternehmen bilden.

Um durch Transparenz eine gewisse Sicherheit zu erreichen, müssen IT-Teams jedoch zuerst ein besseres Verständnis der verschiedenen Attribute einer jeden Monitoringstrategie erlangen. Dadurch können Sie ihre Sicherheitsstrategien verbessern und so die Stärken und Schwächen der einzelnen Aspekte des Sicherheitsmonitorings besser im Blick behalten.

Unterschiede zwischen kontinuierlichem, konstantem und automatisiertem Monitoring

Kontinuierliches Monitoring klingt ähnlich wie konstantes Monitoring und viele Menschen gehen davon aus, dass es automatisiert ist. Dies sind normale Missverständnisse, wenn dieses Thema angesprochen wird. Obwohl die Unterschiede zwischen kontinuierlichem, konstantem und automatisiertem Monitoring sehr subtil sein können, hat jeder Typ seinen eigenen Platz in einer umfassenden Sicherheitsstrategie.

Der Begriff „konstantes Monitoring“ sorgt bei Diskussionen über Monitoringlösungen für die stärkste Verwirrung. Der größte Unterschied zwischen konstantem und kontinuierlichen Monitoring ist schlicht und einfach die Häufigkeit. Per Definition ist das konstante Monitoring ein Sicherheitsprozess, der niemals endet. Daher sind dies vollständig automatisierte Monitoringstrategien für wiederholbare und vorhersehbare Kontrollen. Kontinuierliche Strategien müssen jedoch nicht rund um die Uhr durchgeführt werden.

Die Häufigkeit, mit der kontinuierliche Bewertungen durchgeführt werden, variiert in Abhängigkeit dreier Faktoren: Wichtigkeit, Flüchtigkeit und Automatisierung. Kontrollmaßnahmen, die entscheidend für die Informationssicherheit sind, sich in flüchtigen Anwendungen befinden und sich für die automatisierte Bewertung eignen, können täglich überwacht werden. Andererseits brauchen Kontrollmaßnahmen in stabilen, manuellen Anwendungen ohne hohe Sicherheitsbedenken nur einmal pro Jahr bewertet zu werden.

Soweit es automatisiertes Monitoring betrifft, hat es einige Gemeinsamkeiten mit kontinuierlichen Strategien. Während das automatisierte Monitoring in der Regel einen reaktiven Sicherheitsansatz verfolgt, ist das kontinuierliche Monitoring speziell als proaktive Strategie konzipiert. Auch wenn bestimmte Aspekte des kontinuierlichen Monitorings gute Kandidaten für die Automatisierung wären (z. B. Schwachstellen- und Konfigurationsüberwachung), verbleiben noch Aspekte, die manuell überwacht werden müssen. Kontrollmaßnahmen wie Richtlinienerstellung, neue Datenprozesse und Mitarbeitersicherheit sind gute Beispiele für wichtige Kontrollmaßnahmen, die eine kontinuierliche Monitoringstrategie zur Aufrechterhaltung der Compliance erfordern.

Bessere Sicherheit durch eine abgerundete Monitoringstrategie

Wenn sie die Unterschiede zwischen diesen drei Monitoringbegriffen gänzlich verstanden haben, sind IT-Experten besser in der Lage, die Sicherheitsüberwachung umfassend zu verstehen. Einige Kontrollmaßnahmen, z. B. für die Netzwerksicherheit, sind grundsätzlich flüchtig und erfordern einen konstanten Monitoringprozess, um auf unmittelbare Bedrohungen zu reagieren. Andere mit weniger flüchtigen Prozessen, wie die Zugriffskontrolle, erfolgen am besten durch einen automatisierten Ansatz. Wieder andere, wie das Patchmanagement, erfordern eine kontinuierliche Bewertung, um proaktive Sicherheitscompliance sicherzustellen.

Im Grunde genommen heißt das, dass Transparenz für die Sicherheit enorm wichtig ist, und diese durch Monitoring erreicht wird. Kontinuierliches, konstantes und automatisiertes Monitoring sind einfach nur drei Modelle, mit denen eine umfassende Transparenz von Datenumgebungen erreicht werden soll. Indem sie die spezifische Ausrichtung eines jeden Modells verstehen, können IT-Teams die Sicherheitsstrategien ihrer Unternehmen verbessern, um Elemente aller drei Ansätze zu integrieren und ihre Sicherheit sowohl proaktiv als auch reaktiv zu gestalten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

No Comments