Die Verteidigung des Königreichs – Meine abschließenden Gedanken

Episode 6 der Serie „Die Verteidigung des Königreichs“ mit dem Titel „Der Geist in der Maschine“ beschließt den dramatischen Kampf zwischen Gut und Böse sowohl in Martys Fantasie als auch in seiner täglichen Arbeit als Sicherheits-„Jäger“.   Die Episode enthüllt einen hochqualifizierten, hartnäckigen und verrückten Gegenspieler, der es auf die ultimative Zerstörung des Königreichs abgesehen hat.  In Martys Alternativuniversum ist es für ihn ein Feind, der es nicht nur auf den finanziellen Wohlstand des Königreichs, sondern vielmehr noch auf seine wichtigsten militärischen Pläne abgesehen hat.  In der Wirklichkeit ist die Gefahr jedoch genauso real: ein landesweit bekannter Akteur hat es auf die geheimsten strategischen Pläne seines Konzerns abgesehen.   Die Geschichte findet ihren Höhepunkt in einem Wettlauf gegen die Zeit, als Martys Honeypot seinen gefährlichen Feind in die finale Auseinandersetzung lockt.  In Martys Fantasie sieht er dies als Rennen quer durch das Land, wodurch das Königreich vor seinem ultimativen Feind und der bevorstehenden Katastrophe beschützt wird.  In der Wirklichkeit findet ein Duell im MagnaCorp-Netzwerk statt: die infizierten Daten müssen gefunden und eine Datenexfiltration verhindert werden.

Die abschließende Episode soll betonen, dass diese Risiken sehr real sind und eine ernste Bedrohung für unsere Unternehmen darstellen.   Auch wenn Leben und Tod nicht immer wie im Fall der militärischen Pläne des Königreichs und der drohenden Invasion auf dem Spiel stehen, kann eine Infektion der internen Daten eines Unternehmens enorme Konsequenzen haben.  Wir haben die Schlagzeilen gesehen.  Wir haben die Medienberichte gelesen.  Wir alle wissen um die Ernsthaftigkeit dieser Probleme.  Es bedarf keiner fiktiven Geschichte, um zu demonstrieren, was auf dem Spiel steht.  Wir können die Auswirkungen auf Unternehmen meist tagtäglich beobachten.

Eine Sache war für mich in dieser letzten Episode wichtig: die Darstellung der personenbezogenen Seite von Sicherheitsvorfällen.  Am Ende der Geschichte berichtet Marty über seine Kollegen.  Greg verpasst den Schulausflug seines Sohnes.  Die Mitarbeiter müssen Überstunden ertragen.  Der Stress wirkt sich von oben bis unten auf das gesamte Unternehmen aus – auf Führungskräfte genauso wie auf Administratoren.  Wir dürfen allen Schlagzeilen und Presseberichten zum Trotz nicht vergessen, dass die Geschichte viel tiefgründiger ist.  In unserer Branche kämpfen viele hart und gewissenhaft arbeitende Personen an vorderster Front.  Manchmal verlieren sie diesen Kampf.  Und wenn dies der Fall ist, weiß jeder darum.  Aber sie gewinnen auch viele dieser Kämpfe.  Und diese Erfolge kommen selten ans Tageslicht.

Diese Serie war für mich eine Herzensangelegenheit.  Die Geschichte sollte weiterbilden und unterhalten.  Ich wollte zudem darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, was Sicherheits- und Risikofachleute täglich leisten.  Wir haben in dieser Blogserie vieles behandelt.  In den 30 Blogs der Geschichte haben wir wichtige Sicherheitsprinzipien, technische Sicherheitsverfahren, Verbindungen zu umfassenderem Risikomanagement und eine Vielzahl anderer Themen besprochen.   Ich hoffe, Ihnen hat die Erzählung gefallen, aber auch, dass Sie dabei etwas Neues gelernt haben.

Vielen Dank, dass Sie mich auf diesem Abenteuer begleitet haben.  An alle, die an vorderster Front stehen: Viel Erfolg und geben Sie nicht auf.

Steve Schlarman

@steveschlarman

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

No Comments